03.04.2018 Tipp der Woche Reifen wechseln

Die Faustregel, Winterreifen von Oktober bis Ostern am Auto zu lassen, werde ich dieses Jahr nicht genau befolgen. Letztes Jahr gab es Ende April Schneefall und einige Unfälle, weil viele Autobesitzer schon Sommerreifen an ihren Fahrzeugen hatten. Ich werde Ende April oder Anfang Mai Sommerreifen auf meinen Ford Transit aufziehen lassen. Im Oktober wechsle ich dann wieder auf Winterreifen. Die Reifen lasse ich vom Reifenhändler einlagern.

Gesetzliche Bestimmungen

Die gesetzlichen Bestimmungen finden Sie in § 2, Absatz 3a der StVO.  Sinngemäss steht darin, dass unter winterlichen Verhältnissen M+S-Reifen oder Ganzjahresreifen benutzt werden müssen. Ein zusätzliches Merkmal für geeignete Winterreifen ist das Symbol einer Schneeflocke auf der Reifenflanke. Unter „winterlichen Verhältnissen“ versteht die StVO „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis-und Reifglätte“. Folglich dürfen bei diesen Verhältnissen nur Kraftfahrzeuge mit den genannten Reifen bewegt werden. Hat Ihr Fahrzeug Sommerreifen, müssen Sie es stehen lassen. Theoretisch dürfen Sie aber fahren, wenn die Fahrbahn trocken ist. Dem widerspricht allerdings folgender Punkt: Im Winter ist es bekanntlich kalt. Bei Temperaturen unter 7° versprödet und verhärtet die Gummimischung der Sommerreifen. In diesem Zustand sinkt die Haftung der Sommerreifen. Ich empfehle daher dringend, auch bei trockener Fahrbahn im Winter nicht mit Sommerreifen zu fahren.

Winterreifen haben von ihrer Zulassung her manchmal eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit, als ihr Auto erreichen könnte. In diesem Falle, muss die abweichende niedrigere Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen dem Fahrer durch einen deutlich sichtbaren Aufkleber auf der Armaturentafel angezeigt werden.

Zustand der Reifen

Wenn Sie die Reifen selber wechseln, sollten Sie den Zustand der Reifen noch einmal kontrollieren.  Wichtig sind das Profil und das Alter. Messen Sie die Profiltiefe des Reifens mit dem Profilmesser. Diesen erhalten Sie kostenlos von Ihrer Werkstatt oder von Ihren Reifenhändler. Der Gesetzgeber verlangt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Empfehlenswert sind aber mindestens 4 Millimeter.  Unabhängig von der Antriebsart gehören Reifen mit mehr Profil an die Hinterachse. Weil Gummi mit der Zeit versprödet, sollten Sie Reifen nach spätestens 6 Jahren austauschen, auch wenn das Profil noch gut ist.

Welche Reifen sind richtig?

Wenn Sie einen Satz  neue Reifen kaufen, achten Sie auf eine hohe Qualität. Die Reifenetikette erklärt Ihnen alle wichtigen Eigenschaften des Reifens. Das Abrollgeräusch wird in 3 Stufen angegeben. Für den Rollwiderstand und das Nasshandling gibt es Kategorien von A bis G. Wobei A die beste Kategorie ist. Ganzjahresreifen bieten nicht die die gleiche Sicherheit, wie saisonale Bereifung.  Sie verschleissen schneller und der Kraftstoffverbrauch ist höher. Gefährlich kann es werden , wenn Sie das ganze Jahr mit Winterreifen fahren. Durch die weiche Gummimischung ist die Haftung und damit der Bremsweg bei wärmeren Temperaturen deutlich schlechter. Für SUVs oder Sportwagen gibt es spezielle Reifen.

Der richtige Reifendruck

Der richtige Reifendruck steht in der Betriebsanleitung. Bei vielen Fahrzeugen ist er im Türrahmen der Fahrerseite oder an der Innenseite des Tankdeckels notiert. Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch. Ein zu hoher verringert die Haftung der Reifen. Bei voller Beladung muss der Druck erhöht werden. Dies ist ebenfalls in der Betriebsanleitung in der Fahrertür oder am Tankdeckel notiert.

Winterreifen haben eine weichere Gummimischung als Sommerreifen. Daher muss der Luftdruck bei ihnen um mindestens 0,2 Bar über dem normalen Luftdruck erhöht werden. Hat Ihr Sommerreifen normalerweise 2 Bar, dann geben Sie dem Winterreifen 2,2 Bar.

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24.03.2018 Tipp des Tages Autopflege

Reinigung des Autos

Wenn der Winter zu Ende ist sollten Sie Ihr Auto gründlich von Schmutz und Salzresten befreien. Eine gute Autopflege erhält den Wert des  Fahrzeugs. Achten Sie darauf, dass die Bürsten in der Autowaschstrasse oder auf dem Waschplatz nicht zu hart sind, damit der Lack keine Kratzer bekommt. Am besten sind Waschstrassen  mit Textillappen. Sie kratzen nicht. Es ist sinnvoll, nach dem Waschen den Lackschutz aufzutragen. Von einer Unterbodenwäsche rate ich in dieser Zeit ab. Salzreste können durch das Wasser in den Unterboden gespült werden und dort Schaden anrichten.

Ist eine Lackpolitur sinnvoll ?

Bei wertvollen Autos kann auch eine Lackpolitur sinnvoll sein. Der Lack wird dann mit einem speziellen Knetgummi von Schmutzresten befreit, was sehr aufwendig ist. Danach wird mit Politur poliert. Das sollten Sie nicht zu oft tun, weil mit jedem polieren etwas Lack abgetragen wird.  Nach dem Polieren tragen Sie eine Konservierung auf.  Schmutz lässt sich dann leicht entfernen.

Autopflege innen

Von Cockpitsprays halte ich nicht so viel. Sie enthalten oft Silikon, das die Armaturen glänzen lässt. Das führt zu unerwünschten Spiegelungen des Armaturenbretts in der Windschutzscheibe. Besser sind spezielle Microfasertücher.

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24.02.2018 Tipp des Tages Starthilfe

Gerade bei Minusgraden ist es ein Ärgernis. Das Auto startet nicht. Schön, wenn Ihnen jemand Starthilfe gibt. Das ist bei den meisten Autos mit Schaltgetriebe möglich. Dazu öffnen Sie die Motorhauben der beiden Autos und stellen Sie die beiden Autos sehr nah zueinander, damit Sie mit den Starthilfekabeln die Entfernung zwischen den beiden Batterien gut überbrücken können. Den Pluspol der schwachen Batterie verbinden Sie mit dem Pluspol der starken Batterie.  Danach verbinden Sie den Minuspol der starken Batterie mit einem starken Metallteil des Autos mit der schwachen Batterie. Jetzt kann das Auto mit der schwachen Batterie gestartet werden.Abgeklemmt wird in umgekehrter Reihenfolge. Viele lassen dabei den Motor laufen. Ob das nötig ist, ist umstritten. Wenn es dunkel ist, sollten Sie eine Taschenlampe dabei haben. Falsch gepolte Starterklemmen können zu gefährlichen Säureexplosionen führen.

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20.02.2018 Tipp des Tages vereiste Autoscheiben

Wer früh morgens mit dem Auto zur Arbeit fährt, kennt oft das Problem mit vereisten Scheiben. Viele nehmen einen Eiskratzer. Das ist sehr mühsam, besonders bei gefrorenem Schneematsch. Ausserdem können so Kratzer in der Scheibe entstehen.  Mit flüssigen Enteisungsmitteln ist es einfacher. Jedoch beschlagen die Scheiben beim Abfahren innen dann besonders stark, weil die Scheibe durch das Tauen zusätzlich abgekühlt wird. Mit speziellen Matten, die am Vorabend auf die Scheibe gelegt werden ist es am besten, solange die Matten gut befestigt werden können. Seit Ende 2015 fahre ich mit einem Ford Transit mit elektrischer Frontscheibenheizung. Hier wird die Scheibe auf Knopfdruck in wenigen Minuten eisfrei.

Ich empfehle, die Scheiben immer sauber zu halten. Dann ist die Eisbildung viel geringer. Wenn Sie darauf achten, dass keine Feuchtigkeit im Auto ist, wie nasse Fussmatten u.sw.,beschlagen die Scheiben nicht so stark. Wenn Sie noch ein Päckchen Silikagel z.B. aus einem Schuhkarton übrig haben, legen Sie es ins Auto. Es bindet zusätzlich Feuchtigkeit.

Es ist besser, wenn Sie das Auto ganz von Schnee und Eis befreien. Das Beschlagen wird vermindert, wenn die Scheibe eisfrei ist. Vom Dach nach vorn rutschender Schnee kann beim Bremsen gefährlich werden. Bitte denken Sie beim Enteisen auch an die Umwelt und Ihre Gesundheit und lassen Sie den Motor ausgeschaltet. Der Kraftstoffverbrauch ist beim kalt laufenden Motor besonders hoch. Wenn Sie, die Fahrt beginnen, richten Sie das Gebläse mit voller Leistung auf die Scheiben und lassen Sie die Fenster zunächst geöffnet, damit die feuchte Atemluft entweichen kann.

So bitte nicht Auto fahren, die Scheibe ist vereist und zugescheit. Nur ein kleines Guckloch wurde freigekratzt.

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